Selbstbewusstsein-Selbstbehauptung-Selbstverteidigung

ICh bin starkSelbstverteidigung für Mädchen und Frauen

Machen Sie mit bei dem Seminar für Mütter und Töchter!!!

Eine selbstbewusste Ausstrahlung und die richtige Körpersprache sind der erste Schritt um sich vor Belästigungen und Übergriffen zu schützen.
Selbstbewusstsein und Selbstbehauptungstraining sind deshalb ebenso wichtige Teile in den Kursen, wie die konkreten Selbstverteidigungstechniken.

Wo sind meine Grenzen?

Das Bewusstsein zum eigenen Körper, sowie den eigenen Bedürfnissen wird gestärkt und an der Wahrnehmung von Grenzüberschreitungen gearbeitet.
Auf der psychischen Ebene – der Selbst-Behauptung üben wir den Einsatz von Körperhaltung und Körpersprache. Wir probieren das Raum einnehmen aus und üben das bewusste Setzen von Grenzen.
Auf der physischen Ebene der Selbstverteidigung erarbeiten wir die Schutzhaltung und lernen einfache Ausweich-, Abwehr- und Befreiungstechniken.
Drehungen, die Selbstverteidigungsmethode nach der ich arbeite wurde von Frauen speziell für Frauen und Mädchen entwickelt und wird ausschließlich von Trainerinnen an diese weitergegeben.
Die Techniken bauen auf den Stärken und den vorhandenen Potentialen des weiblichen Körpers auf. Sportlichkeit ist nicht erforderlich – jede Frau ist in der Lage die Methode zu erlernen.

Autorin: Dsa Barbara Bettesch

nächster Kurs:

Selbstverteidigungsseminar für Mütter und Töchter im Alter von 10-14 Jahren.
Trainerinnen: Dsa Barbara Bettesch und Dsa Anita Jahrmann
Termin: 16.11 von 16:00-19.30 Uhr und 17.11 von  9.00-12.00 und 14.00-17.30 Uhr
Kleiner Stadtsaal in Groß-Enzersdorf, Rathausstrasse 5
Seminarbeitrag 75€ pro Teilnehmerin mit Tochter
gefördert durch die Initiative „tut gut“

Anmeldungen unter psychotherapie@bettesch.at oder 0664 496 91 69

Beziehung heilt

Der Neurobiologe Gerald Hüther schreibt:

Beziehung wirkt heilend„“Niemand verliert die Freude am freien Denken von alleine. Dafür ist eine leidvolle Beziehung verantwortlich.“

Damit ist klar, dass Beziehung das Fundament für Lernen und Denken legt. Unser Gehirn wächst an der Beziehung zu den Eltern, zu anderen Erwachsenen, zu älteren, jüngeren, Geschwistern aber auch zu den Gleichaltrigen. Beziehung strukturiert die synaptischen Verschaltungen in unserem Gehirn und entscheidet über unser Denken und Fühlen entscheidend mit. Auch unser Selbstbild definiert sich durch die Beziehungsgestaltung zu anderen Menschen. Je jünger das Kind und je mehr Zeit  und je intensivere Zeit mit dem Kind verbracht wurde, desto größer der Einfluss der Beziehung auf die persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten.

Beziehung heilt

Martin Buber geht sogar soweit zu behaupten, dass die Beziehung nicht nur prägt, sondern auch heilend wirkt. Nehmen wir an dieser Stelle an, Martin Buber hat Recht mit seiner Aussage, dass Beziehung heilt. Dann würde das bedeuten, dass Eltern und Großeltern heilend auf das Kind einwirken können. Und auch umgekehrt von dem Kind geheilt werden können. Bedenken Sie nur die Möglichkeiten! Wir haben die Macht der Heilung in unserer Hand.

Daraus ergeben sich zwei Fragen:

  1.  Was ist Beziehung?
  2. „Wie kann man Beziehung heilend und nicht leidvoll gestalten?“

Zunächst zur ersten Frage.

Was ist Beziehung?

Beziehung ist die Fähigkeit miteinander in Kontakt zu treten und diesen Kontakt über einen längeren Zeitraum zu gestalten. Beziehung spielt sich zwischen zwei Menschen oder zwischen zwei Gehirnen ab. Dabei ist nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen vornehmlich die rechte Gehirnhälfte an dem Aufbau, der Interpretation, dem Mitgefühl und dem tragfähigen Halten dieser Beziehung beteiligt.

Giacomo Rizzolati gilt als der Entdecker der „Spiegel-Nervenzellen“. Wenn nun jemand ein schmerzverzerrtes Gesicht macht und dabei stöhnende Laute von sich gibt, können wir aufgrund der „mirror-neurons“ die Gefühle unseres Gegenübers beobachten, einprägen und selbst fühlen, wie es dem Anderen geht. Auf Grund der Spielgelneuronen ist der Säugling in der Lage, die mimischen Gesichtsausdrücke, den Klang ihrer Stimme aufzunehmen und versuchen nachzuahmen. Das Kind lernt über die Spiegelneuronen von seiner Mutter, von der Umwelt, die ihm bereitgestellt wird.

Beziehung ist also Aufnehmen, Interpretieren, Gefühle in sich entstehen lassen, Gefühle ausdrücken und damit im Gegenüber etwas auszulösen, das daraufhin wieder eine Reaktion folgen lässt. Wir bekommen also einen Vorgeschmack, wie unglaublich wichtig Beziehungserfahrung für menschliche Entwicklung ist. Diese Erfahrung strukturiert die synaptische Verschaltung in unserem Gehirn. Wir lernen an und von Beziehung uns selbst kennen.

Wie kann man Beziehung heilend gestalten?

Um diese Frage zu beantworten, stelle ich Ihnen folgende Übung zur Verfügung. Stellen Sie sich eine Ihnen wichtige Person vor. Das könnten beispielsweise die eigenen Eltern, das eigene Kind, der Partner eine beste Freundin, ein wichtiger Arbeitskollege sein. Bedenken Sie nun alle Probleme, die Sie mit der Person haben. Bedenken Sie all die Probleme, die diese Person mit Ihnen hat und welche Probleme die Person in ihrem Leben hat. Schreiben Sie die Probleme stichwortartig auf.

Nun gestalten Sie ein zweites Blatt Papier zur selben Person und erfreuen Sie sich an all den Stärken, die diese Person besitzt und fühlen Sie Dankbarkeit in sich aufsteigen, dass es die Person gibt und dass Sie Erfahrungen mit dieser Person teilen können, dass Sie sie kennen, dass es die Person gibt. Alles was wundervoll, großzügig, liebenswert an der bestimmten Person ist, darf nun zu Papier gebracht werden.

Welche der beiden Übungen ist angenehmer für Sie? Welche der beiden Blätter würden Sie lieber mit der Person besprechen? Wenn Sie beide Blätter besprechen würden, bei welcher Besprechung ginge es Ihnen besser?

Um Beziehung heilend zu gestalten, ist es wichtig in uns all das wachzurufen, was wir an der Person schätzen, die Dankbarkeit dass es die Person gibt und wie Sie hilft und bemüht ist.

Das innere Bild, das wir über die Person in uns kreieren hat entscheidenden Einfluss auf die Beziehung

Sobald wir ein negatives Bild von einem Menschen in uns erzeugen vergiften wir die Beziehung zwischen uns. Das Bild, das wir von anderen Menschen haben transportieren wir ständig mit, auch wenn wir noch so gute Schauspieler sind, wie tragen diese Energie nach außen. Und das wirkt auf die Meschen und auf die Beziehung zu den Menschen.

Sehen Sie Ihr Kind, Ihre Eltern, Ihren Partner so, als wären all Ihre Wünsche an Ihn bereits erfüllt.

Dieses Bild als wäre Ihr Gegenüber vollkommen wirkt ebenfalls nach außen und wirkt im wahrsten Sinne des Wortes heilend. Joachim Bauer schreibt in seinem Buch „das Gedächtnis des Körpers“ auf Seite 13: „Eine der wichtigsten Erkenntnissse der Stressforschung,….., ist, dass gute zwischenmenschliche Beziehungen nicht nur im Gehirn abgebildet und gespeichert werden, sondern dass sie die am besten wirksame und völlig nebenwirkungsfreie „Droge“ gegen seelischen und körperlichen Stress darstellen. Zwischenmenschliche Beziehungen sind das Medium, in dem sich nicht nur unser seelisches Erleben bewegt, sondern in dem sich auch unsere körperliche Gesundheit bewahren lässt. Überall da, wo sich Quantität und Qualität zwischenmenschlicher Beziehungen vermindern, erhöht sich das Krankheitsrisiko.“

Psychotherapie basiert auf zwischenmenschlicher Beziehung und ist die Basis der Behandlung. Auf Grund dieser wertvollen zwischenmenschlichen Begegnung wird Veränderung möglich.

Autorin: MMag. Karin Haiderer

Unsere Buchempfehlung:

Joachim Bauer: „Das Gedächtnis des Körpers“

Das Gedächtnis des Körpers - Joachim Bauer

 

Gerald Hüther und Uli Hauser: „Jedes Kind ist hoch begabt“

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Dieses und andere Bücher zum Thema finden Sie in der Buchhandlung Buchhandlung Alexowsky

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Kompetenzzentrum für Psychotherapie und Körperarbeit

Freiraum Lobau eröffnet mit vollem Haus

Der Tag der Offenen Tür des Kompetenzzentrums „Freiraum Lobau“ war ein voller Erfolg. Besucher informierten sich über Psychotherapie und verschiedenste Körper-bezogene Therapien. Auch Bürgermeisterin Monika Obereigner-Sivec ließ sich die Backstage-Führung nicht entgehen und gratulierte zur Praxis-Eröffnung.

Nach monatelanger Vorbereitung war es am 14. April endlich soweit. Unter dem Motto „Psychotherapie backstage“ eröffneten die vier Psychotherapeutinnen Karin Haiderer, Nina Petz, Andrea Leidlmayr und Barbara Bettesch, sowie die beiden Cranio Sacral-Therapeutinnen Ulrike Kerschbaum und Bettina Bolzer mit großem Erfolg ihre Gemeinschaftspraxis im Herzen von Groß Enzersdorf. In der Elisabethstrasse 7 fanden sich zahlreiche Interessierte ein, die sich von der Arbeitsweise der Therapeutinnen, ihren liebevoll eingerichteten Räumlichkeiten – die Praxisräume tragen übrigens Namen, wie „Blätterrauschen“ oder „Blütenduft“ – und dem riesigen Garten ein erstes Bild machen wollten. Besonders beliebt waren die informativen Workshops und Vorträge zu Kinder-, Jugendlichen-, Eltern- und Familienthemen, dem „Spezialgebiet“ des Freiraum Lobau. Ein buntes Rahmenprogramm mit u.a. Feuerjonglage, leckere Kärntner Kas-Broten von Peter Fürnhammer und ein herrlich sonniges Frühlingswetter rundeten den vollends gelungenen Tag der Offenen Tür noch weiter ab.

Psychotherapeutinnen informieren über ihre Arbeit

Vier Psychotherapeutinnen arbeiten mittlerweile im Kompetenzzentrum und bieten regelmäßig Unterstützung bei den unterschiedlichsten seelischen Erkrankungen und Beschwerden. Ihr Ziel war es auch, am Tag der Offenen Tür mit einem bekannten Tabu zu brechen. „Es ist in unserer heutigen Gesellschaft immer noch so, dass körperliche Erkrankungen oft mehr Stellenwert und „Berechtigung“ erfahren als seelische. Dabei beweisen Studien, dass psychische Belastungen genauso krank machen, wie körperliche – nur sieht man sie oft nicht so deutlich auf den ersten Blick, wie zum Beispiel eine rote, rinnende Nase bei einer Erkältung“, erklärte „Freiraum Lobau“-Gründerin Karin Haiderer und schilderte anschaulich die Vorteile einer Psychotherapie.

Das Kompetenzzentrum zeichnet sich durch Zusammenarbeit auf mehreren Ebenen aus.

Tierische Unterstützung und Backstage-Unterhaltung lieferte „Co-Therapeut“ Cosmo. Der Retriever Mischling unterstützt normalerweise Psychotherapeutin Andrea Leidlmayr bei ihren Therapiesitzungen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. In einem weiteren Vortrag konnten viele Besucher erstmals eine Trance hautnah miterleben. „Eltern-Kids-Coach“ Nina Petz, die für die Hypnose-Psychotherapie im Freiraum Lobau steht, lud zu einer kurzen Entspannung mit Hypnose ein. Barbara Bettesch informierte über Selbstverteidigung von Frauen und Mädchen. „Die Fähigkeit sich zu behaupten und wehren zu können, steigere das Selbstbewusstsein,“ so die Psychotherapeutin

Auch die beiden Cranio Sacral-Therapeutinnen Ulrike Kerschbaum und Bettina Bolzer standen den zahlreichen Interessierten, darunter auch die Groß Enzersdorfer Bürgermeisterin Monika Obereigner-Sivec, gerne für Fragen zur Verfügung.

Nach dem erfolgreichen Eröffnungs-Tag planen die sechs „Freiraum-Frauen“ bereits ihre nächsten Schritte, unter anderem steht im Mai ein Vortrag über die richtige Mediennutzung für Kinder und Jugendliche auf der „To-Do-Liste“. Barbara Bettesch bietet einen Selbstverteidigungskurs für Mütter und Töchter an.

Autorin: Nina Petz

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