Durch friedliche Gedanken wird die Welt ein friedlicher Ort

Der Kampf gegen das, was ist

Friedliche WeltDer Kampf gegen die Realität ist zwar häufig, aber man verliert ihn und zwar absolut und ausnahmslos immer!!! Das kann man mit 100%iger Wahrscheinlichkeit vorhersagen. Die Realität fragt nicht um unsere Zustimmung. Sie ist einfach.

Sich über die Realität zu beschweren bedeutet zwei innere Bilder, die sich gegenseitig ausschließen gegenübergestellt zu sehen. Das eine Bild ist die Phantasie, wie wir uns die Realität ausdenken, wie sie unserer Meinung nach sein sollte. Der Markt sollte offen haben, wenn ich etwas zu essen brauche. Die Socken meiner Kinder sollten aufgeräumt sein. Das Geschirr in der Küche sollte abgewaschen sein, wenn ich nach Hause komme. Es sollte heute die Sonne scheinen, weil wir heute wandern gehen wollen.

Zwei Bilder: „Wie es sein sollte“ vs. „wie es ist“

Das andere Bild ist die Realität, wie sie tatsächlich zu Tage tritt. Dieses Bild ist die Tatsache des Lebens, des Moments, des Jetzt. Es zeigt genau, das was gerade ist. Dieses Bild fragt nicht um Erlaubnis. Es ist einfach.

Ein innerer Konflikt entsteht, wenn sich die beiden Bilder gegenseitig widersprechen. Der Markt ist geschlossen, die Socken liegen am Boden, das Geschirr stapelt sich schmutzig in der Spüle und es gießt in Strömen.  Dieser Konflikt, dieser Kampf bedeutet Schmerz, denn er kann niemals gewonnen werden.

Der Grund warum wir uns gegen die Realität wehren, wie sie ist, ist der, dass wir der Überzeugung sind, dass sie an etwas mangelt. Es gibt zu wenig Liebe, zu wenig Sonnenschein, zu wenig Sicherheit, zu wenig Kontrolle, zu wenig Ordnung, zu wenig Klarheit, zu wenig Steuern, zu wenig Geld, zu wenig Unterstützung, zu wenig Vertrauen, zu wenig Verständnis, zu wenig Wärme, zu wenig Freundlichkeit, zu wenig Vergebung, zu wenig Humor, zu wenig Kunden, zu wenig Erfolg, zu wenig Verlässlichkeit, zu wenig Ruhe und Erholung, zu wenig Unterhaltung, zu wenig Freiheit….. Ich denke Sie haben verstanden. Doch kann dieser gefühlte Mangel durch  Beschwerde darüber ausgeglichen werden? Anders formuliert ändert die Beschwerde über die Realität etwas an der Situation? – Ist die innere Beschwerde in irgendeiner Weise dienlich, um mit diesem Mangel umzugehen? Die Beschwerde ändert nichts an der Wirklichkeit. Sie fühlt sich jedoch in jedem Fall unangenehm für dich und dein Umfeld an.

Denn die Realität ist, wie sie eben ist – nicht besser und nicht schlechter, sondern genauso wie sie ist. Wenn man sich dieser Tatsache des Lebens hingibt, sinkt der innere  Stresslevel bereits um einen gewaltig.

Beschwerde über die Realität raubt Kraft

Mein Lieblingsbeispiel ist die Fahrt auf einer Autobahn. Nehmen wir an Sie sitzen  im Auto und fahren die Autobahn entlang. Nun haben Sie  zwei Möglichkeiten über die Autobahn zu denken: Sie beschweren sich oder Sie nehmen die Autobahn dankbar an.

Die Beschwerde könnte zum Beispiel lauten: „Diese Autobahn ist eine Umweltkatastrophe. Fruchtbarer Boden wird für stinkende, laute Autos zu betoniert. Tausende von Lebewesen mussten für diese Autobahn ihr Leben lassen. Ständig gibt es nur Baustellen und Staus. Die Wartung der Autobahn lässt wirklich zu wünschen übrig.“

Wie geht es Ihnen während dieser Autofahrt, wenn Sie so über die Autobahn denken, die ja Realität ist und mit all ihren Unannehmlichkeiten so ist wie sie ist? Fühlen Sie sich gestresst, frustriert und resigniert?

Die andere Möglichkeit der Dankbarkeit wäre: „Ich danke der Menschheit, dass Sie mir Möglichkeiten zur Verfügung stellt in dieser Geschwindigkeit von A nach B zu kommen. Ich danke der Autobahn, dass sie eine sichere und komfortable Reiseform bietet. Ich danke für die technische Entwicklung, dass Autos immer umweltschonender und leiser werden. Usw.“

Wie geht es Ihnen während dieser Autofahrt, wenn Sie so über die Autobahn denken, die ja Realität ist und mit all ihren Unannehmlichkeiten auch viele Annehmlichkeiten bietet? Wie gestresst und frustriert fühlen Sie sich jetzt? Fühlen Sie sich resigniert oder aktiviert?

Die Autobahn ist da. Das ist eine Tatsache, die sich nicht ändern lässt. Welchen Sinn hat also die Beschwerde außer Frust und Resignation? Beenden Sie den Kampf gegen die Realität und ihr Leben wird um vieles leichter. Machen Sie sich bewusst, dass Sie ihr Denken auf Sinnhaftigkeit überprüfen kannst.

Friedvolle Gedanken machen die Welt friedlicher

Leider lauert die Beschwerde überall. Sie ist ein gesellschaftlich tradiertes, tief eingefahrenes Muster.  Um also einen wichtigen Beitrag zu mehr Frieden auf der Welt zu leisten, fangen Sie mit dem Frieden Ihrer Gedanken über die Welt an. Üben Sie sich in Dankbarkeit über die Welt und Sie betrachten dadurch die Welt mit ganz anderen Augen.

Autorin: MMag. Karin Haiderer

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Der Wunsch nach Veränderung

VeränderungAlte Gedanken bilden eine synaptische Autobahn im Gehirn

Ich will nicht ständig depressiv und ängstlich sein, sondern mich des Lebens erfreuen können. Wie kann Psychotherapie helfen den Wunsch nach Veränderung zu begleiten und zu verwirklichen?

Gedanken die bereits oft gedacht wurden, sind synaptisch besonders gut verschaltet. Je öfter ein Gedanke durch unsere Gehirnwindungen geflutscht ist, desto schneller und einfacher tut sich der Gedanke. Es bildet sich eine synaptische Autobahn im Gehirn. Diese Nervenbahnen sind hervorragend verschaltet. Das gilt für Gedanken, die gut tun: Ich kann genießen und erfreue mich an all den Schätzen der Welt. Leider auch für Gedanken, die nicht gut tun: „Ich schaffe das nicht. Ich kann nichts. Ich verbocke eh alles. Ich fürchte mich ständig. Ich bekomme sicher Kopfschmerzen, wenn das so weiter geht.“

Neue Gedanken zu denken, ist wie einen völlig verwilderten Waldweg zu beschreiten.

Um neue Gedanken zulassen zu können, müssen im Gehirn neue unbekannte Wege beschritten werden und möglichst oft durch gedacht werden, sodass der neue Gedanke vertraut wird und sich neue Synapsen bilden können. Das bedeutet, man muss sich von der tief eingefahrenen, so vertraut gewordenen, sich tief im Gehirn und im Körper eingebrannten, bereits als zu einem selbst gehörig wahrgenommen Einstellung über sich selbst und das eigene Leben, die eigenen Gedanken über die Welt und sich selbst, verlassen und neue ungewohnte, völlig unbekannte Gedankengänge erkunden. Um Neues zu erfahren, um das eigene Leben zu ändern und sei es auch nur geringfügig, sind andere Gedanken, andere Denkmuster, neuer Wege notwendig. Solange man an seinen alten Gedankengängen festhält, bleibt es bei den alten Gewohnheiten, Lebenseinstellungen und Lebenserfahrungen.

Wie soll sich etwas ändern, wenn weiterhin so getan wird, wie bisher?

Veränderung bedeutet Neues zu wagen. Ohne neue Gedanken, werden wir wie gewohnt handeln und damit die gewohnten Erfahrungen machen. Man muss sich vom Alten lösen, sonst kann nichts Neues entstehen. Und gerade dieser wunderschöne Prozess, scheint der aller schwierigste zu sein. Dieser Prozess macht oft große Angst. Neues zu wagen ist ungewohnt und oftmals beängstigend. Körper und Geist klammern sich häufig in verzweifelter Angst vor dem Neuen an das Alte. Doch dadurch kann keine Veränderung stattfinden.

Mit professioneller Unterstützung in einer vertrauensvollen und wohlwollenden Beziehung zu dem Psychotherapeuten, wird Veränderung leichter und einfacher. Lassen Sie sich an der Hand führen und vertrauen Sie Ihren Möglichkeiten!

Autorin: MMag. Karin Haiderer

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