Freiraum-Lobau – der Psychotherapie-blog

echobell basic bringt Bewegung in Körper, Geist und Seele

echobell basic – altes Wissen im neuen Kleid

echobell basic simuliert das Schwingen einer lebendigen Zelle.

EchobellIn jahrelanger Forschung entwickelte der Waldviertler Innovator Ing. Thomas Chochola dieses kleine Handgerät, welches innerhalb von drei Minuten eine eigene Klang- und Vibrationskomposition abspielt. Dem Brückenbauingenieur und Berufsmusiker THO CHO gelang es, die Schwingung von Kohlenstoff und Wasserstoff – wichtige Hauptbestandteile jeder lebendigen Zelle – in Klang und Vibration umzusetzen. Diese heilenden Schwingungen stehen uns nun in Form von echobell basic für die Heimanwendung und die Anwendung im therapeutischen Bereich zur Verfügung. Auch Pflanzen und Tiere profitieren von den GOOD VIBRATIONS.

Die Anwendung von echobell basic

Die denkbar einfachste Methode, echobell basic selbst zu Hause anzuwenden ist das intuitive Aufbringen des handlichen Gerätes auf den Körper. Sie dürfen das einfach ausprobieren, Sie werden wissen, wo und wie lange Sie die feinen Klänge und Vibrationen fühlen möchten. Sollten Sie ein Kind in Ihrer Nähe haben, kann Ihnen dieses sicher behilflich sein. Kinder wissen nämlich noch, wie es gehört und können Ihnen wahrscheinlich auch noch beschreiben, wie die Luft zu glitzern beginnt, wenn die Klangkomposition ertönt. Die intuitive Anwendung empfiehlt sich auch für Tier und Pflanze sowie bei körperlichen Beschwerden. Hier sei erwähnt, dass echobell basic keinen Arztbesuch ersetzen kann und darf.

Eine weitere Möglichkeit sind die zahlreichen vorgegebenen Anwendungsmodelle, welche von der echobell gmbH zur Verfügung gestellt werden. Diese reichen von der einfachen Technik „Drei Mal drei Minuten täglich“ bis hin zu Ihrer persönlichen Lebenspunktanalyse. Mit der Lebenspunktanalyse ermitteln wir mit Hilfe Ihres Geburtsdatums und Ihrer Geburtsuhrzeit einen bestimmten Akupunkturpunkt auf einem bestimmten Meridian, der Ihr ganzes Leben lang Bedeutung für Sie hat. Auf diesem Punkt wird nun die echobell basic mit einer bestimmten Denkhaltung aufgebracht.

Die dritte Methode, echobell basic zu nützen, ist die Inanspruchnahme von Unterstützung eines von Ing. Thomas Chochola persönlich ausgebildeten Therapeuten in der SfM Sound flowing Method. Wir THO CHO-Schüler wissen die echobell basic zu nützen. Zwölf-Minuten-Coachings sind Standard, und wir können mit Ihrer persönlichen Geschichte und dem Wissen über die Methode Ihre zurzeit hilfreichsten Akupunkturpunkte benennen und Ihnen so wertvolles Wissen zur Selbstheilung zur Verfügung stellen.

Desweiteren finden in unregelmäßigen Abständen in Gmünd und Wien Workshops mit THO CHO persönlich statt, die jedem Interessierten zugänglich sind.

Technik und Aufbau

Der Innovator THO CHO strebt Perfektion in seinem Wirken an. So ist nichts bei der Entwicklung der echobell basic dem Zufall überlassen. Die äußere Form wurde genau berechnet und wird in 3D-Druck hergestellt, um diese errechnete Form zu gewährleisten, um Verbindungsnähte, die die korrekte Wiedergabe der Komposition beeinträchtigen würden, zu vermeiden. Auch die Ausnehmungen an der Kuppel des Gerätes haben ihren Sinn. Dadurch wird der feine Klang im Raum zerstäubt, die Zellen gehen nicht in Widerstand und können die wohltuenden Klänge sanft aufnehmen. Die Verwendung von Gleichsstrom gewährleistet, dass der Körper nicht mit Wechselstrom umgehen muss. Bienenwabenförmige Muster am Stempel des Gerätes, der direkt auf dem Körper steht, optimieren die Übertragung. Ein nicht überladebarer Akku sorgt dafür, dass Sie das Gerät dauerladen und auch angesteckt verwenden können. Jedes Gerät wird vor der Auslieferung genau getestet. Produziert wird in Österreich. Mehr über Technik und Aufbau erfahren Sie bei Informationsvorträgen, die Termine können Sie der Webseite www.echobell.at entnehmen.

Einklang durch feine Resonanzen

Durch unsere Geburt werden wir ausgeworfen in das Leben, geprägt durch Tag und Stunde. Unsere Aufgabe, unser Vorhaben, unsere Begabungen haben wir im Gepäck. Verwirklichen wollen wir unsere Absicht, und zwar mit so geringem Widerstand wie möglich. Verbildet werden wir, zurückgestutzt in einer Weise, wie es anderen gefällt. Verschüttet wird unser Lebensziel, das doch nur die Ganzheit und Wachstum anstrebt. Wir wollen werden, wer wir sind. Wir wollen wachsen und dann wieder eingehen in das Ganze, uns wieder verbinden mit der ALL-EIN-IGEN GLÜCKSELIGKEIT.

echobell basic und die Inhalte der von THO CHO entwickelten klangmedizinischen SfM Sound flowing Method können ein Wegbegleiter sein. Wachstum für alle, die wollen.

Autorin: Christina Ganzberger

Mehr über Echobell erfahren Sie bei Frau Christina Ganzberger

Selbstbewusstsein-Selbstbehauptung-Selbstverteidigung

ICh bin starkSelbstverteidigung für Mädchen und Frauen

Machen Sie mit bei dem Seminar für Mütter und Töchter!!!

Eine selbstbewusste Ausstrahlung und die richtige Körpersprache sind der erste Schritt um sich vor Belästigungen und Übergriffen zu schützen.
Selbstbewusstsein und Selbstbehauptungstraining sind deshalb ebenso wichtige Teile in den Kursen, wie die konkreten Selbstverteidigungstechniken.

Wo sind meine Grenzen?

Das Bewusstsein zum eigenen Körper, sowie den eigenen Bedürfnissen wird gestärkt und an der Wahrnehmung von Grenzüberschreitungen gearbeitet.
Auf der psychischen Ebene – der Selbst-Behauptung üben wir den Einsatz von Körperhaltung und Körpersprache. Wir probieren das Raum einnehmen aus und üben das bewusste Setzen von Grenzen.
Auf der physischen Ebene der Selbstverteidigung erarbeiten wir die Schutzhaltung und lernen einfache Ausweich-, Abwehr- und Befreiungstechniken.
Drehungen, die Selbstverteidigungsmethode nach der ich arbeite wurde von Frauen speziell für Frauen und Mädchen entwickelt und wird ausschließlich von Trainerinnen an diese weitergegeben.
Die Techniken bauen auf den Stärken und den vorhandenen Potentialen des weiblichen Körpers auf. Sportlichkeit ist nicht erforderlich – jede Frau ist in der Lage die Methode zu erlernen.

Autorin: Dsa Barbara Bettesch

nächster Kurs:

Selbstverteidigungsseminar für Mütter und Töchter im Alter von 10-14 Jahren.
Trainerinnen: Dsa Barbara Bettesch und Dsa Anita Jahrmann
Termin: 16.11 von 16:00-19.30 Uhr und 17.11 von  9.00-12.00 und 14.00-17.30 Uhr
Kleiner Stadtsaal in Groß-Enzersdorf, Rathausstrasse 5
Seminarbeitrag 75€ pro Teilnehmerin mit Tochter
gefördert durch die Initiative „tut gut“

Anmeldungen unter psychotherapie@bettesch.at oder 0664 496 91 69

Vortrag: Medienkonsum bei Kindern- aber wie viel?

 

TV, Smartphone, Computer und Co- wie viel Medienzeit ist gut für mein Kind?

Vortrag von Nina Petz und Andrea Leidlmayr am 29.10.2018 um 18:00 im  Heimatmuseum, Groß-Enzersdorf

In diesem Vortrag wollen wir uns unter anderem mit folgenden Themen beschäftigen:

  • Tipps für einen verantwortungsvollen Umgang mit Medienkonsum in der Familie 
  • Neueste Studienergebnisse! 
  • Wieviel Medienzeit ist wirklich gut für mein Kind?
  • Welche Auswirkungen hat Medienkonsum auf mein Kind?
  • Prävention und erste Hilfe bei Mobbing, Suchtverhalten, …
  • Zeit für individuelle Fragen und Beratung

Wir freuen uns auf ihr Kommen!

Für mehr Details: Medien_Tut gut_Okt2018

Beziehung heilt

Der Neurobiologe Gerald Hüther schreibt:

Beziehung wirkt heilend„“Niemand verliert die Freude am freien Denken von alleine. Dafür ist eine leidvolle Beziehung verantwortlich.“

Damit ist klar, dass Beziehung das Fundament für Lernen und Denken legt. Unser Gehirn wächst an der Beziehung zu den Eltern, zu anderen Erwachsenen, zu älteren, jüngeren, Geschwistern aber auch zu den Gleichaltrigen. Beziehung strukturiert die synaptischen Verschaltungen in unserem Gehirn und entscheidet über unser Denken und Fühlen entscheidend mit. Auch unser Selbstbild definiert sich durch die Beziehungsgestaltung zu anderen Menschen. Je jünger das Kind und je mehr Zeit  und je intensivere Zeit mit dem Kind verbracht wurde, desto größer der Einfluss der Beziehung auf die persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten.

Beziehung heilt

Martin Buber geht sogar soweit zu behaupten, dass die Beziehung nicht nur prägt, sondern auch heilend wirkt. Nehmen wir an dieser Stelle an, Martin Buber hat Recht mit seiner Aussage, dass Beziehung heilt. Dann würde das bedeuten, dass Eltern und Großeltern heilend auf das Kind einwirken können. Und auch umgekehrt von dem Kind geheilt werden können. Bedenken Sie nur die Möglichkeiten! Wir haben die Macht der Heilung in unserer Hand.

Daraus ergeben sich zwei Fragen:

  1.  Was ist Beziehung?
  2. „Wie kann man Beziehung heilend und nicht leidvoll gestalten?“

Zunächst zur ersten Frage.

Was ist Beziehung?

Beziehung ist die Fähigkeit miteinander in Kontakt zu treten und diesen Kontakt über einen längeren Zeitraum zu gestalten. Beziehung spielt sich zwischen zwei Menschen oder zwischen zwei Gehirnen ab. Dabei ist nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen vornehmlich die rechte Gehirnhälfte an dem Aufbau, der Interpretation, dem Mitgefühl und dem tragfähigen Halten dieser Beziehung beteiligt.

Giacomo Rizzolati gilt als der Entdecker der „Spiegel-Nervenzellen“. Wenn nun jemand ein schmerzverzerrtes Gesicht macht und dabei stöhnende Laute von sich gibt, können wir aufgrund der „mirror-neurons“ die Gefühle unseres Gegenübers beobachten, einprägen und selbst fühlen, wie es dem Anderen geht. Auf Grund der Spielgelneuronen ist der Säugling in der Lage, die mimischen Gesichtsausdrücke, den Klang ihrer Stimme aufzunehmen und versuchen nachzuahmen. Das Kind lernt über die Spiegelneuronen von seiner Mutter, von der Umwelt, die ihm bereitgestellt wird.

Beziehung ist also Aufnehmen, Interpretieren, Gefühle in sich entstehen lassen, Gefühle ausdrücken und damit im Gegenüber etwas auszulösen, das daraufhin wieder eine Reaktion folgen lässt. Wir bekommen also einen Vorgeschmack, wie unglaublich wichtig Beziehungserfahrung für menschliche Entwicklung ist. Diese Erfahrung strukturiert die synaptische Verschaltung in unserem Gehirn. Wir lernen an und von Beziehung uns selbst kennen.

Wie kann man Beziehung heilend gestalten?

Um diese Frage zu beantworten, stelle ich Ihnen folgende Übung zur Verfügung. Stellen Sie sich eine Ihnen wichtige Person vor. Das könnten beispielsweise die eigenen Eltern, das eigene Kind, der Partner eine beste Freundin, ein wichtiger Arbeitskollege sein. Bedenken Sie nun alle Probleme, die Sie mit der Person haben. Bedenken Sie all die Probleme, die diese Person mit Ihnen hat und welche Probleme die Person in ihrem Leben hat. Schreiben Sie die Probleme stichwortartig auf.

Nun gestalten Sie ein zweites Blatt Papier zur selben Person und erfreuen Sie sich an all den Stärken, die diese Person besitzt und fühlen Sie Dankbarkeit in sich aufsteigen, dass es die Person gibt und dass Sie Erfahrungen mit dieser Person teilen können, dass Sie sie kennen, dass es die Person gibt. Alles was wundervoll, großzügig, liebenswert an der bestimmten Person ist, darf nun zu Papier gebracht werden.

Welche der beiden Übungen ist angenehmer für Sie? Welche der beiden Blätter würden Sie lieber mit der Person besprechen? Wenn Sie beide Blätter besprechen würden, bei welcher Besprechung ginge es Ihnen besser?

Um Beziehung heilend zu gestalten, ist es wichtig in uns all das wachzurufen, was wir an der Person schätzen, die Dankbarkeit dass es die Person gibt und wie Sie hilft und bemüht ist.

Das innere Bild, das wir über die Person in uns kreieren hat entscheidenden Einfluss auf die Beziehung

Sobald wir ein negatives Bild von einem Menschen in uns erzeugen vergiften wir die Beziehung zwischen uns. Das Bild, das wir von anderen Menschen haben transportieren wir ständig mit, auch wenn wir noch so gute Schauspieler sind, wie tragen diese Energie nach außen. Und das wirkt auf die Meschen und auf die Beziehung zu den Menschen.

Sehen Sie Ihr Kind, Ihre Eltern, Ihren Partner so, als wären all Ihre Wünsche an Ihn bereits erfüllt.

Dieses Bild als wäre Ihr Gegenüber vollkommen wirkt ebenfalls nach außen und wirkt im wahrsten Sinne des Wortes heilend. Joachim Bauer schreibt in seinem Buch „das Gedächtnis des Körpers“ auf Seite 13: „Eine der wichtigsten Erkenntnissse der Stressforschung,….., ist, dass gute zwischenmenschliche Beziehungen nicht nur im Gehirn abgebildet und gespeichert werden, sondern dass sie die am besten wirksame und völlig nebenwirkungsfreie „Droge“ gegen seelischen und körperlichen Stress darstellen. Zwischenmenschliche Beziehungen sind das Medium, in dem sich nicht nur unser seelisches Erleben bewegt, sondern in dem sich auch unsere körperliche Gesundheit bewahren lässt. Überall da, wo sich Quantität und Qualität zwischenmenschlicher Beziehungen vermindern, erhöht sich das Krankheitsrisiko.“

Psychotherapie basiert auf zwischenmenschlicher Beziehung und ist die Basis der Behandlung. Auf Grund dieser wertvollen zwischenmenschlichen Begegnung wird Veränderung möglich.

Autorin: MMag. Karin Haiderer

Unsere Buchempfehlung:

Joachim Bauer: „Das Gedächtnis des Körpers“

Das Gedächtnis des Körpers - Joachim Bauer

 

Gerald Hüther und Uli Hauser: „Jedes Kind ist hoch begabt“

Sie möchten mehr zu diesem Thema erfahren?

Dieses und andere Bücher zum Thema finden Sie in der Buchhandlung Buchhandlung Alexowsky

Weitere Blog-Beiträge, die Sie interessieren könnten:

Gleichaltrigenorientierung

Erziehung ohne Strafe und Verbote

Kinder brauchen liebevolle Zuwendung

Es ist gar nicht so einfach glücklich zu sein.

Woran scheitern Grenzen

Der Wunsch nach Veränderung

Freiraum Lobau meets Gerald Hüther

Depression und Burn-out. Was tun?

Glaube bedeutet Respekt und Wertschätzung für mein Kind

Um Glaube zu erklären möchte ich zunächst auf das Gegenteil eingehen: Erwartungen!

Was sind Erwartungen?

Glaube an das eigene Kind

Dazu muss man sich bewusst machen, was Erwartungen eigentlich sind. Meist klingen sie in etwa so: „Ich erwarte, dass du Zähne putzt, dich anziehst, zusammenräumst, Hausaufgaben machst usw. …“. Und wehe das Kind sagt Nein. Jedoch ist die innerliche Haltung bei all diesen kleinen Erwartungen, dass das Kind sich sträubt, nicht entsprechen wird oder irgendwie unkooperativ sein wird.

Probieren Sie folgende Übung

Stellen Sie sich hinter Ihren Übungspartner am einen Ende des Raumes. Nun befördern Sie mittels Erwartungen ihren Partner von dem einen Eck ins andere. Oft sind das viele kleine Schubse in die Richtung. Ich traue meinem Kind nicht zu kooperativ zu sein. Vergesse auf Verbindung zum Kind und glaube durch diese Schubse schneller am Ziel zu sein. Nun fragen Sie Ihren Übungspartner, wie es ihm ergangen ist. Häufig sagen die Menschen, sie wären am liebsten davongelaufen. Doch das ist das, was wir von unseren Kindern absolut nicht wollen. „Bleib da, wenn ich mir dir rede – Schau mich an…“

Was ist Glaube?

Schließlich wollen wir den Glauben genauer unter die Lupe nehmen. Aus meiner Sicht hat der Glaube viel mit Dankbarkeit zu tun. Sobald ich mir mittels Dankbarkeit die Fülle der Beziehung zu meinem Kind bewusst mache, wird das weite Potential unserer gemeinsamen Beziehungen offensichtlich. Das Ziel wird greifbar nah, bzw. sehe ich das ganz viel schon passiert ist. „Ich glaube an deine Fähigkeiten, deine liebevolle Art, deine Verlässlichkeit usw. …“ – diese Sätze können im wahrsten Sinne des Wortes Berge versetzen. „Ich glaube an dich.“

Dieser Glaube bedeutet tief in die gemeinsame Beziehung zu gehen, sowie Respekt und Wertschätzung.

Übung:

Leiten Sie Ihr Gegenüber im Glauben ans andere Eck des Zimmers. Nehmen Sie zu Ihrem Partner Kontakt auf, berühren Sie ihn und treffen Sie mit ihm eine klare gemeinsame Entscheidung ans andere Eck zu gehen. Seien Sie sonnenklar. Sie nehmen Ihr Gegenüber liebevoll wahr und Sie wissen den Weg. Wenn sich in Ihrem Gegenüber Zweifel hegen sollten, wissen Sie, dass Sie nicht klar und zweifelsfrei waren. Sie trauten dem Gegenüber nicht zu mit Ihnen gehen zu wollen.

 Waren Sie klar, wird ihr Gegenüber sehr gerne bei Ihnen sein wollen.

Warum nicht jemanden zustimmen, der von tiefsten Herzen von mir überzeugt ist. Natürlich folge ich dir. Kein Zweifel. Glaube bedeutet, das Beste in sich selbst und im Gegenüber zu sehen und aus tiefstem Herzen zu glauben. Wenn Sie das Beste in ihrem Kind auch in Bezug auf ein Ziel, bei dem Ihnen vielleicht bereits jeder Glaube abhanden gekommen ist, wie Zimmer aufräumen, pünktlich sein, Mathe lernen, aufbringen und ihr Kind dahin liebevoll begleiten, kann das für die Beziehung zu ihrem Kind und die Erreichung der Ziele nur hilfreich sein!

Hier ein Beispiel von mir mit meinen Kindern

Jeden Morgen in der Früh für die Schule waren wir 5-10- Minuten spät dran. Ich trieb die Kinder vor mir her. „Habt ihr schon Zähne geputzt, frühstücken!, zieht euch an usw, usw.“ Sehr anstrengend, das kann ich Ihnen versichern. Schließlich wurde mir klar, dass ich meinen Kindern nicht mal zutraute selbständig pünktlich zu sein und ich sie mit Erwartungen bombardierte. Aus Selbstschutz hörten sie auch kaum noch darauf. Ich beschloss etwas zu ändern. Ich sagte mir selbst vor, dass ich an sie glaubte – mehrmals. Schließlich fing dieser Glaube an zu wachsen und mir wurde klar, auch sie wollten gerne pünktlich sein und waren auch bereit dazu, sich dafür einzusetzen. Ich sagte ihnen: „Ich glaube an uns. Gemeinsam werden wir es schaffen.“ Ich nutzte dabei auch die Gelegenheit über Zeit zu sprechen und die Unhöflichkeit und Respektlosigkeit den anderen gegenüber, wenn man unpünktlich ist. Schließlich hörte ich auf, sie ständig mit Erwartungen zu nerven. Ich vertraute darauf, dass sie wussten was zu tun ist. Ich traute ihnen zu, dass ich mich nicht darum zu kümmern brauchte, wie mein Ziel der Pünktlichkeit umgesetzt wird. Meine Aufgabe war es bei Fragen und Problemen für sie da zu sein und immer wieder das Gefühl von Zeit in ihnen zu stärken, und von tiefsten Herzen an sie und mich zu glauben. Und siehe da, wir wurden immer pünktlicher.

Von tiefsten Herzen bin ich überzeugt, dass du das 1×1 lernen und können wirst. Ich glaube an deine Fähigkeiten das 1×1 zu lernen.“

Erwartungen: „Ab heute üben wir jeden Tag eine Viertelstunde, damit das 1×1 sitzt.“

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Ich will hier nicht sagen, dass man mit seinem Kind nicht üben soll. Mir geht es hier an dieser Stelle ausschließlich um die innere Grundhaltung dem Kind gegenüber. Bei Erwartungen geht das Vertrauen verloren, wie das 1×1 gelernt werden kann. Dem Kind wird nicht zugetraut sich das 1×1 anzueignen – sie brauchen einen konkreten Plan. Damit verhindern Sie jedoch Flexibilität und Kreativität der Zugänge zum 1×1. Einmal kann die 8er Reihe im 8er gegangen und aufgesagt werden. Fangen spielen, im Leo ist man wenn man die 4er Reihe aufsagt… Sie können gemeinsam ein Bild von der 3er Reihe malen. Vielleicht entsteht dabei eine Geschichte. Ein 3er ging durch den Wald. Da traf er den 6er. Sie beschlossen den 9er zu fragen, ob er mitspielen wolle. Da stieß der 12er dazu und sagte spielen wir fangen. Als der 12er den 3er fing, wussten sie 5×3=15.

All diese kreativen Zugänge können sich jedoch nur entwickeln, wenn sie an sich glauben, an ihr Kind glauben und miteinander in Beziehung bleiben. Das ist der nächste große Nachteil von Erwartungen. Immer ist die Schubserei ohne ehrliche und liebevolle Kontaktaufnahme, passiert oft aus Ungeduld heraus. Dafür habe ich nicht die Zeit. Das muss doch eh klar sein, dass ich mein Kind liebe und an es glaube. Nein, das ist es nicht, wenn Sie ihr Kind den Glauben nicht leben und spüren lassen. Durch den Glauben wird ihr Kind immer selbständiger. Langfristig – oft auch kurzfristig – ist es die viel schnellere und für alle Seiten angenehmere und auch lustvollere Variante. Bedenken Sie den Spaß, der Ihnen beim gemeinsamen 1×1 lernen entgehen könnte.

Glauben Sie an das Endergebnis und stärken Sie so die Beziehung zu ihrem Kind

Kümmern Sie sich nicht darum, wie Sie mit Ihrem Kind zum Ziel hingelangen. Lassen Sie miteinander entstehen was kommt.

Autorin: MMag. Karin Haiderer

Unsere Buchempfehlung:

 

Sie möchten mehr zu diesem Thema erfahren?

Dieses und andere Bücher zum Thema finden Sie in der Buchhandlung Buchhandlung Alexowsky

Blog-Beiträge, die Sie ebenfalls interessieren könnten:

Woran scheitern Grenzen

Selbstsicheres NEIN-Sagen

Ratschläge bei Schulproblemen

Die „Jugend von heute“ ist genau das, was wir brauchen

Mama, mir ist so fad! Warum Langeweile in den Ferien super sein kann.

Kinder brauchen liebevolle Zuwendung

Freiraum Lobau meets Gerald Hüther

Erziehung ohne Strafe und Verbote

 

Kinder brauchen liebevolle Zuwendung

eine der größten Lügen in Bezug auf Babies lautet:

„Alle Babys schreien nun mal, man kann sie ruhig schreien lassen, das stärkt die Lunge!“

Zuwendung Baby und MutterBabys können noch nicht sprechen. Die einzige Möglichkeit ihren Eltern mitzuteilen, dass sie  ihre Eltern brauchen, ist zu  weinen. Es ist ein natürliches Signal. Weinen ist also Kommunikation. Kein Baby weint „einfach so“. Es gibt immer einen Grund, warum ein Baby weint! Manchmal ist dieser schwierig raus zu finden. Nicht selten weinen Babys weiter, weil sie Bauchweh haben oder etwas anderes sie stresst. Pft sind sie mit der Verarbeitung schwerwiegender Ereignisse beschäftigt, wie beispielsweise ihre Geburt.  Aber Fakt ist: Babys weinen nie einfach so, wenn sie glücklich und zufrieden sind. Sie wollen uns auch nicht provozieren oder nerven. Sie brauchen Zuwendung, jemanden der für sie da ist.

Zuwendung reduziert Stress

Das Kind kann sich nicht selbst aus der schwierigen Situation befreien und ist auf Hilfe eines Erwachsenen angewiesen. Unterbleibt diese Hilfe, wird das Kind zunehmend ängstlicher und gestresster. Ohne Unterstützung Erwachsener stellt es das Schreien erst durch Erschöpfung oder Resignation ein. Wird es jedoch wahrgenommen und getröstet, wird im Gehirn Oxytocin freigesetzt. Dieses Bindungs- oder auch Kuschelhormon sorgt dafür, dass der Spiegel an Stresshormonen wieder sinkt. Was Babies und Kinder also unbedingt zur Beruhigung benötigen, ist die Anwesenheit und die Zuwendung von Erwachsenen, damit sie die Stresshormone abbauen können.

Das weinende Kind benötigt unter allen Umständen prompte, liebevolle Zuwendung, um sich wieder stabilisieren zu können.

Unterbleibt diese und dies auch noch längerfristig, können schwerwiegende Folgen auftreten, die sich bis ins Erwachsenenleben auswirken. Manchmal beruhigen sich Babys auch dann nicht, wenn wir uns ihnen liebevoll zuwenden und es ist unklar, wie dem Kind geholfen werden kann. In solchen Fällen ist es jedoch notwendig, dass wir mit der Zuwendung nicht aufhören und das Kind nicht alleine mit seiner Not lassen nach dem Motto „Ich kann ihm ja sowieso nicht helfen“. Auch wenn es für uns nicht ersichtlich ist, ist das Dasein und die damit einher gehende Hormonausschüttung von Oxytocin schon eine Hilfe für das Kind, die nicht unterschätzt werden darf. Darüber hinaus lernt es: „Ich werde geliebt und umsorgt, wie auch immer es mir geht.“ – Ein wichtiger Baustein für das weitere Leben und unerlässlich dafür, Vertrauen aufzubauen so Susanne Mierau in ihrem Buch „Geborgen wachsen“

Liebe beruhigt in jedem Alter

Diese liebevolle Zuwendung in Zeiten großer Emotionalität endet nicht mit einem bestimmten Alter, sondern ist für alle Kinder wichtig. Kinder brauchen einen liebevollen Hafen der Geborgenheit bei ihren Eltern, auch wenn sie schon pubertieren oder bereits die Schule verlassen haben. Eltern und andere wichtige Bezugspersonen sorgen für emotionale Stabilität und sind Grundlage für Gefühle von Sicherheit und Vertrauen im ganzen Leben.

Autorin: Eltern-Kids-Coach Nina Petz

Buchtipp:

Susanne Mirau – Geborgen wachsen

Dieses und andere Bücher zum Thema finden Sie in der Buchhandlung Buchhandlung Alexowsky

Weitere Beiträge, die Sie interessieren könnten:

Gleichaltrigenorientierung

Die „Jugend von heute“ ist genau das was wir brauchen

Was ist Kinderpsychotherapie?

Warum Lesen für Kinder so wichtig ist.

Freiraum Lobau meets Gerald Hüther

Schlafen Kinder im Kinderzimmer oder im Elternbett?

 

Warum Lesen für Kinder so wichtig ist.

Kind beim LesenVon Vampirmädchen, Sandwölfen und verliebten Skatern: Unsere Freiraum Lobau-Lesetipps für Kinder und Jugendliche

Die Sommerferien nahen mit großen Schritten. Es sind nur noch wenige Woche und wahrscheinlich stecken viele Eltern auch schon mitten in den Planungen. Doch ganz gleich ob ihr Nachwuchs den Urlaub z.B. am Meer verbringt, mit anderen Jugendlichen beim Sportkurs am Semmering oder bei Oma und Opa in der Wachau, ein gutes Buch hat immer Platz im Reisekoffer! Immerhin ist Lesen ist nicht nur ein Zeitvertreib für die kalten Monate am kuscheligen Sofa daheim. Gerade die Sommerferien bieten den Jüngeren die Möglichkeit, sich auch eimal auf eine längere Geschichte einzulassen und sich gemütlich, vielleicht auf einer grünen Almwiese, am schattigen Badesteg oder abends auf „Balkonien“, den Bildern im Kopf hinzugeben.

Lesen ist wichtig. Ja, eh… aber warum eigentlich?

Fantasie und Kreativität

Lesen regt die Fantasie und die Kreativität an; es beflügelt die Gedanken und bringt Kinder auf (andere) Ideen.

Lesen bildet

Lesen macht schlau. Klar, der Inhalt, die Geschichte eines Buches kann Wissen vermitteln und so den Nachwuchs fördern. Aber auch der Vorgang des Lesens an sich macht bereits klug. Beim Lesen erweitert der Nachwuchs seine Sprachkompetenz und ganz unbemerkt erweitert sich sein gesamtes Vokabular. Nachgewiesen ist auch, dass Kinder, die viel lesen, ganz automatisch lernen sich gewählt auszudrücken.

Ruhe, Entspannung und Erholung

Lesen ist einerseits etwas Aktives, dennoch wirkt es unglaublich entspannend. Eine Pause vom Alltag, abtauchen in eine Fantasiewelt, all das hat etwas von Entschleunigung und kann Ruhe und Ausgleich verschaffen.

Eltern-Kind-Bindung

Gemeinsames Lesen stärkt die Eltern-Kind-Bindung enorm! Gemeinsames Mitfiebern, Mitleben mit den Charakteren einer Geschichte verbindet und schafft oft Erinnerungen fürs Leben. Des Weiteren ist es oft gemeinsame Kuschelzeit und viel liebevoller Körpekontakt.

Bei so viel positiven Aspekten des Lesens, wollen wir Sie nun nicht länger auf die Folter spannen.

Hier sind unsere Freiraum Lobau-Buchtipps für Kinder und Jugendliche:

„Wenn Glühwürmchen morsen“

von Ralph Caspers (Thienemann Verlag) (ab 6 Jahren)

Der Autor ist bekannt aus „Die Sendung mit der Maus“ und Wissen macht Ah!“. Lustige, liebevolle und überraschende Vorlesegeschichten mit fantastischen Elementen, die man nicht vergisst.

„Ein Freund wie kein anderer“

von Oliver Scherz mit Bildern von Barbara Scholz (Thienemann Verlag) (ab 6 Jahren)

Ein Buch über eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen Wolf und Erdhörnchen, die bald auf eine harte Probe gestellt wird…

Den Buchtrailer finden Sie unter:

https://www.youtube.com/watch?reload=9&v=nH0hb7U0yl8

„Polly Schlottermotz – Walfisch Ahoi“

von Lucy Astner (Thienemann Verlag) (ab 8 Jahren)

Der fulminante Abschlussband der beliebten Mädchenserie. Polly Schlottermotz ist ein Vampirmädchen mit Zauberkraft, die die wildesten und lustigsten Abenteuer besteht. Diesmal geht es um das sinkende Hausboot Ihre Tante, die gemeinen Finsterfürsten und einen Wal im Kanal… Chaos, Spannung und Unterhaltung vorprogrammiert! Schnell noch lesen, bevor der Film kommt… Drehbeginn steht schon vor der Tür.

„Zoya – Heldin der Lüfte“

von Dan Walker (Thienemann Verlag) (ab 8 Jahren)

Abenteurliche Fantasygeschichte über ein selbstbewusstes Waisenmädchen, das sich sogar gegen Luftpiraten zu wehren weiß. Spannend bis zur letzten Seite – für Buben und Mädchen geeignet!

„Fritzi Klitschmüller – Geheimkram Alarm!“

von Britta Sabbag (Thienemann Verlag) (ab 8 Jahren)

Fritzi ist eigenwillig, frech und unkonventionell, kurz: eine starke Mädchenheldin. Im zweiten Band des beliebten Kinderbuches geht es um Fritzis Schulwechsel, ein Vorsingen und wie der Titel schon sagt, ein Geheimkramprojekt…also psssst!

„Zackarina und der Sandwolf“

(Gulliver von Beltz & Gelberg Verlag)(ab 7 Jahren)

Philosophisches Kinderbuch mit Geschichten aus dem Leben von Zackarina, dem Mädchen, das, wenn sie sich langweilt, zum Strand geht, um sich mit ihrem Freund, dem Sandwolf, zu besprechen.

40 tiefgründige, augenzwinkernde Geschichten über Freundschaft, Tod, die Unendlichkeit des Universums, schmutzige Schuhe und schimpfende Eltern…

Eines meiner ganz persönlichen Lieblingsbücher!!

Jugendbuch

„Stella Montgomery und die bedauerliche Verwandlung des Mr Filbert“

von Judith Rossell (Thienemann Verlag) (ab 10 Jahren)

Als die 11-jährige Stella sich heimlich aus dem Hotelzimmer ihrer drei schrulligen Tanten schleicht, wird sie plötzlich Zeugin eines mysteriösen Verbrechens. Ein warmherziger, stimmungsvoller und magischer Roman über ein außergewöhnliches Mädchen, das mutig für das Gute einsteht und ein bezauberndes Leseabenteuer für Groß und Klein – und für Fans des viktorianischen Zeitalters!

„Manchmal dreht das Leben einfach um“

von Kathrin Steinberger (Verlag Jungbrunnen) (ab 15 Jahren)

Mein ganz persönlicher Geheimtipp!!

Keine Neuerscheinung aber, wer es noch nicht gelesen hat, sollte das unbedingt nachholen. Nachdem ich zufällig ein Radiointerview mit der Autorin gehört habe, habe ich mir das Buch gekauft – und es in einer Nacht ausgelesen. Gelacht, geweint…einfach grandios! Schon mehrmals weiterempfohlen und auch dort wurde es ähnlich „verschlungen“.

Worum gehts?

Die hochbegabte Ali verliebt sich in den jungen Skater Kevin, der wegen eines Unfalls seine Karriere beenden musste. Eine besondere, ehrliche Liebesgeschichte mit vielen Wendungen.

Für Mütter und Töchter!

„Good Night Stories for Rebel Girls – 100 außergewöhnliche Frauen“

von Elena Favilli und Francesca Cavallo (Carl Hanser Verlag) (ab 12 Jahren)

100 inspirierende Geschichten über beeindruckende Frauen, die jedem Mädchen Mut machen, an seine Träume zu glauben. Plus: Illustriert von über 60 Künstlerinnen aus aller Welt.

„Scheiße bauen: sehr gut“

von Tobias Steinfeld (Thienemann Verlag) (ab 12 Jahren)

Gymnasiast Paul macht ein Schnupperpraktikum in einer Förderschule. Doch es kommt zu einer Verwechslung und so nimmt Paul die Rolle eines neuen Schülers ein und lernt Schule und Schüler ganz anders kennen. Hinreißend komischer und warmherziger Unterhaltungsroman rund um die Themen Inklusion, Toleranz und Freundschaft.

„Ich weiß, heute Nacht werde ich träumen“

von Steven Herrick (Thienemann Verlag) (ab 13 Jahren)

Australischer Bestseller! Voller Poesie und Zartheit erzählt Steven Herrick vom Leben seines Helden Harry am Land. Schwimmen im Sumpf, Böller loslassen, auf einen Baum klettern und Leute beobachten – das sind Harrys Lieblingsbeschäftigungen. Über die kleinen und großen Herausforderungen des Lebens eines Jugendlichen.

 

Autorin: Eltern-Kids-Coach Nina Petz

Sie möchten mehr zu diesem Thema erfahren?

Dieses und andere Bücher zum Thema finden Sie in der Buchhandlung Buchhandlung Alexowsky

Weitere Beiträge. die Sie interessieren könnten:

Was ist Kinderpsychotherapie

Gleichaltigenorientierung-Verlieren wir unsere Kinder an die Gleichaltrigen?

Es ist gar nicht so einfach glücklich zu sein….

Patchworkfamilien – meine, deine, unsere

Die „Jugend von heute“ ist genau das was wir brauchen.

Mama, mir ist so fad! Warum Langeweile in den FErien super sein kann.

Schlafen Kinder im Kinderzimmer oder im Elternbett?

Full-time-Job Mama

Schlafen Kinder im Kinderzimmer oder im Elternbett?

Schlaf KinderSchlafen, aber wo?

Viele Eltern richten vor der Geburt des Babys das „perfekte Kinderzimmer“ für den Familienzuwachs her. Doch kaum ist der neue Erdenbürger da, stellen sie fest: Das Baby lässt sich nicht so einfach ins eigene Bettchen ablegen und schläft dann friedlich. Neben Mami im Elternbett hingegen schlummert die ganze Familie besser.
Doch plötzlich wissen es alle anderen besser und die Eltern sind verunsichert. Doch keine Gute Idee den Nachwuchs bei sich schlafen zu lassen?
Ob Bettchen im Kinderzimmer, Beistellbett oder Baby im Familienbett- diese Entscheidung sollten alle Eltern selbst treffen und sich auf ihr Gefühl verlassen.

gemeinsame Schlafrythmen entwickeln sich im gemeinsamen Bett

Fakt ist, so auch Nicola Schmidt in ihrem Buch „artgerecht, Das andere Babybuch“: „Wenn Eltern und Kinder nach der Geburt gemeinsam schlafen, etablieren sich gemeinsame Schlafrythmen. Das heißt, wenn das Baby in eine leichtere Schlafphase kommt, geht Mama mit und umgekehrt.“
Fakt ist auch: Es ist Unsinn, dass Kinder, die im Familienbett mit den Eltern schlafen sich dort für den Rest ihres Lebens einquartieren. Im Gegenteil, Kinder, die sich geborgen und sicher fühlen und wissen, sie können jederzeit zu den Eltern kommen, ziehen ganz von selbst irgendwann, oft zwischen dem 3. und 4. Lebensjahr ins eigene Bett um.

Unabhängigkeit durch Co-Sleeping

Meret Keller und Wendy Goldberg von der Universität Kalifornien veröffentlichten 2004 eine Studie zum „Co-Sleeping“ (Familienbettkinder). Hierbei untersuchten sie Mütter und ihre Vorschulkinder daraufhin, ob Co-Sleeping die Unabhängigkeit von Kindern eher fördert oder behindert.
Die Ergebnisse:
– Alleinschläfer schliefen allein ein, schliefen die Nacht durch und wurden früher abgestillt als Familienbettkinder.
– Familienbettkinder waren selbständiger (sie konnten sich zum Beispiel früher allein anziehen) und sozial unabhängiger (sie fanden zum Beispiel neue Freunde ohne Hilfe der Mutter).
Familienbettkinder entwickeln sich anders als Alleinschläfer. Sie brauchen wie auch Sears in seinem Buch … sagt, für manche Entwicklungsschritte länger, vor allem das Allein-Einschlafen und später das Durchschlafen. Dafür stärkt das Familienbett ihre sozialen Fähigkeiten und oft schlicht ihr Selbstbewusstsein.

Das Kind schläft mit 10 noch immer im Bett der Eltern. Was tun?

Ab einem gewissen Alter jedoch ist das Schlafen im Elternbett für alle Beteiligten nicht mehr angenehm und ist nicht selten Ausdruck, das etwas im Familiengefüge nicht ganz stimmig ist. Häufig ist auch eine übergroße Ängstlichkeit der Kinder Grund dafür. Hier ist liebevolles Verständnis und klare Grenzen im Sinne dessen was die ganze Familie braucht von Nöten. Psychotherapeutische Beratung kann hier sehr hilfreich sein.

Autorin: Nina Petz

Buchtipp: Artgerecht, Das andere Babybuch“  von  Nicola Schmidt

Bildergebnis für Artgerecht, Das andere Babybuch" von Nicola Schmidt

Sie möchten mehr zu diesem Thema erfahren?

Dieses und andere Bücher zum Thema finden Sie in der Buchhandlung Buchhandlung Alexowsky

 Weitere Blogartikel, die Sie interessieren könnten:

Full-time Job Mama

Erziehung ohne Strafen

Was ist Kinderpsychotherapie

Die Jugend von heute ist genau das was wir brauchen

Durch friedliche Gedanken wird die Welt ein friedlicher Ort

Der Kampf gegen das, was ist

Friedliche WeltDer Kampf gegen die Realität ist zwar häufig, aber man verliert ihn und zwar absolut und ausnahmslos immer!!! Das kann man mit 100%iger Wahrscheinlichkeit vorhersagen. Die Realität fragt nicht um unsere Zustimmung. Sie ist einfach.

Sich über die Realität zu beschweren bedeutet zwei innere Bilder, die sich gegenseitig ausschließen gegenübergestellt zu sehen. Das eine Bild ist die Phantasie, wie wir uns die Realität ausdenken, wie sie unserer Meinung nach sein sollte. Der Markt sollte offen haben, wenn ich etwas zu essen brauche. Die Socken meiner Kinder sollten aufgeräumt sein. Das Geschirr in der Küche sollte abgewaschen sein, wenn ich nach Hause komme. Es sollte heute die Sonne scheinen, weil wir heute wandern gehen wollen.

Zwei Bilder: „Wie es sein sollte“ vs. „wie es ist“

Das andere Bild ist die Realität, wie sie tatsächlich zu Tage tritt. Dieses Bild ist die Tatsache des Lebens, des Moments, des Jetzt. Es zeigt genau, das was gerade ist. Dieses Bild fragt nicht um Erlaubnis. Es ist einfach.

Ein innerer Konflikt entsteht, wenn sich die beiden Bilder gegenseitig widersprechen. Der Markt ist geschlossen, die Socken liegen am Boden, das Geschirr stapelt sich schmutzig in der Spüle und es gießt in Strömen.  Dieser Konflikt, dieser Kampf bedeutet Schmerz, denn er kann niemals gewonnen werden.

Der Grund warum wir uns gegen die Realität wehren, wie sie ist, ist der, dass wir der Überzeugung sind, dass sie an etwas mangelt. Es gibt zu wenig Liebe, zu wenig Sonnenschein, zu wenig Sicherheit, zu wenig Kontrolle, zu wenig Ordnung, zu wenig Klarheit, zu wenig Steuern, zu wenig Geld, zu wenig Unterstützung, zu wenig Vertrauen, zu wenig Verständnis, zu wenig Wärme, zu wenig Freundlichkeit, zu wenig Vergebung, zu wenig Humor, zu wenig Kunden, zu wenig Erfolg, zu wenig Verlässlichkeit, zu wenig Ruhe und Erholung, zu wenig Unterhaltung, zu wenig Freiheit….. Ich denke Sie haben verstanden. Doch kann dieser gefühlte Mangel durch  Beschwerde darüber ausgeglichen werden? Anders formuliert ändert die Beschwerde über die Realität etwas an der Situation? – Ist die innere Beschwerde in irgendeiner Weise dienlich, um mit diesem Mangel umzugehen? Die Beschwerde ändert nichts an der Wirklichkeit. Sie fühlt sich jedoch in jedem Fall unangenehm für dich und dein Umfeld an.

Denn die Realität ist, wie sie eben ist – nicht besser und nicht schlechter, sondern genauso wie sie ist. Wenn man sich dieser Tatsache des Lebens hingibt, sinkt der innere  Stresslevel bereits um einen gewaltig.

Beschwerde über die Realität raubt Kraft

Mein Lieblingsbeispiel ist die Fahrt auf einer Autobahn. Nehmen wir an Sie sitzen  im Auto und fahren die Autobahn entlang. Nun haben Sie  zwei Möglichkeiten über die Autobahn zu denken: Sie beschweren sich oder Sie nehmen die Autobahn dankbar an.

Die Beschwerde könnte zum Beispiel lauten: „Diese Autobahn ist eine Umweltkatastrophe. Fruchtbarer Boden wird für stinkende, laute Autos zu betoniert. Tausende von Lebewesen mussten für diese Autobahn ihr Leben lassen. Ständig gibt es nur Baustellen und Staus. Die Wartung der Autobahn lässt wirklich zu wünschen übrig.“

Wie geht es Ihnen während dieser Autofahrt, wenn Sie so über die Autobahn denken, die ja Realität ist und mit all ihren Unannehmlichkeiten so ist wie sie ist? Fühlen Sie sich gestresst, frustriert und resigniert?

Die andere Möglichkeit der Dankbarkeit wäre: „Ich danke der Menschheit, dass Sie mir Möglichkeiten zur Verfügung stellt in dieser Geschwindigkeit von A nach B zu kommen. Ich danke der Autobahn, dass sie eine sichere und komfortable Reiseform bietet. Ich danke für die technische Entwicklung, dass Autos immer umweltschonender und leiser werden. Usw.“

Wie geht es Ihnen während dieser Autofahrt, wenn Sie so über die Autobahn denken, die ja Realität ist und mit all ihren Unannehmlichkeiten auch viele Annehmlichkeiten bietet? Wie gestresst und frustriert fühlen Sie sich jetzt? Fühlen Sie sich resigniert oder aktiviert?

Die Autobahn ist da. Das ist eine Tatsache, die sich nicht ändern lässt. Welchen Sinn hat also die Beschwerde außer Frust und Resignation? Beenden Sie den Kampf gegen die Realität und ihr Leben wird um vieles leichter. Machen Sie sich bewusst, dass Sie ihr Denken auf Sinnhaftigkeit überprüfen kannst.

Friedvolle Gedanken machen die Welt friedlicher

Leider lauert die Beschwerde überall. Sie ist ein gesellschaftlich tradiertes, tief eingefahrenes Muster.  Um also einen wichtigen Beitrag zu mehr Frieden auf der Welt zu leisten, fangen Sie mit dem Frieden Ihrer Gedanken über die Welt an. Üben Sie sich in Dankbarkeit über die Welt und Sie betrachten dadurch die Welt mit ganz anderen Augen.

Autorin: MMag. Karin Haiderer

Unsere Buchempfehlung:

 

Sie möchten mehr zu diesem Thema erfahren?

Dieses und andere Bücher zum Thema finden Sie in der Buchhandlung Buchhandlung Alexowsky

Die „Jugend von heute“ ist genau das, was wir brauchen!

Jugend von heuteSteht es um unsere Jugend wirklich so schlimm wie alle sagen? Die deutsche Autorin Julia Dibbern ist sich sicher, dass es nicht so ist und plädiert in ihrem kurzweiligen Ratgeber „Die Tyrannenlüge – Warum unsere Kinder genau das sind, was die Welt von morgen braucht“ für mehr Gelassenheit im Umgang mit der Next Generation. Das Freiraum Lobau-Team hat das Buch vorab für Sie gelesen. Warum Sie es auch tun sollten, lesen Sie hier.

Wir wollen ja den Frieden. Gibt es denn da keine Möglichkeit, uns zu ändern, ehe es zu spät ist? Können wir es nicht versuchen, eine ganz neue Art von Mensch zu werden? Wie aber sollte das geschehen? Und wo sollte man anfangen? Ich glaube, wir müssen von Grund auf beginnen. Bei den Kindern.“

Mit diesem berühmten Zitat Astrid Lindgrens aus ihrer Rede anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises des Deutschen Buchhandels 1978 beginnt auch das neue Buch von Julia Dibbern. Die deutsche Weltenbummlerin – sie lebt mal in Hamburg, mal in Kalifornien, mal „anderswo in der Welt“ – ist nicht nur erfahrene Autorin zahlreicher Ratgeber, wie Verwöhn dein Baby nach Herzenslustoder Slow Family – sieben Zutaten für ein einfaches Leben mit Kindern , sondern auch Mitbegründerin des wunderbaren artgerecht Projekts , Fachjournalistin für Nachhaltigkeit und, wie sie selbst schreibt, „Mutter eines phantastischen Teenagers“.

Disziplin, Respekt und Leistungsbereitschaft vs. Gelassenheit und Fröhlichkeit

Laut, sehr laut, hörte man in letzter Zeit immer wieder die Rufe Älterer nach mehr Disziplin, Respekt und Leistungswillen im Kinderzimmer. Und so bedacht ich bisher meine Rezensionsexemplare gewählt habe, so bewusst habe ich mich auch dieses Mal gegen einen der zahlreichen „Tyrannenkinder“-Titeln entschieden, die gerade die Bestsellerlisten stürmen und auf die auch Julia Dibbern im Buchtitel anspielt. Wenngleich ich auch verstehe, worauf diese abzielen, finde ich es alles andere als eine geeignete Sprache, um Eltern mit Herausforderungen im alltäglichen Familienleben zu begegnen.

Die positive Einstellung zu Kindern und dem Leben macht den Unterschied

Dibbern ist zwar keine Therapeutin, beschäftigt sich aber seit vielen Jahren persönlich und journalistisch mit erzieherischen Themen. Sie gibt auch ganz offen zu, dass sie nicht sagen könne, wie man mit Geschwisterstreit umgehen oder Konflikte beim Zähneputzen vermeiden soll.„Worin ich aber Wirklich gut bin, ist, eine positive Einstellung zu Kindern und dem Leben insgesamt zu entwickeln, die zu mehr Gelassenheit und Fröhlichkeit führt.“ Dies beschreibt die Essenz dieses erfrischend positiven Buches. Dibbern bestärkt Eltern darin, ihre Kinder liebevoll zu erziehen, ihre Bedürfnisse wahrzunehmen und zu verstehen. Der allgemeinen Panikmache rund um die Jugend von heute nimmt sie den Wind aus den Segeln. Sie ist sich sicher, die Welt von morgen braucht keine Ja-Sager, sondern mutige, kreative und sozial kompetente, junge Menschen, die anstehende Probleme auf ihre ganz eigene Weise lösen.

Vertrauen und der Glaube an sich und die Kinder

Die Tyrannenlüge“ ist eine herrliche Lektüre für den Sommer. Der Leser wird auf eine positive Welle aus Vertrauen zu den eigenen Kindern und zu sich selbst mitgezogen. Eltern werden ermuntert – abseits der Flut der immer gleichen Erziehungsratgeber – mehr an uns selbst und die eigene Familie zu glauben, und dies auch 110%-ig zu leben!

Die Autorin zeigt einfach, klar und anhand fundierter Fakten auf, dass die Next Generation keinesfalls mehr hohle Strenge oder gar Bestrafung braucht, sondern vielmehr dass die meisten Eltern heutzutage einen ziemlich guten Job machen.

Dibbern wünscht sich, „dass Eltern wissen, dass niemand auf Methoden aus dem letzten Jahrhundert zurückgreifen muss, um ein entspanntes Familienleben zu haben.“ Das unterschreibe ich gerne!

Trotzdem erlebe ich in meiner Praxis immer wieder Eltern am Rande der Ratlosigkeit und Verzweiflung. Dass die Gelassenheit entschwindet kann einmal sein, kann passieren und darf sein. In diesem Fall: Melden Sie sich jederzeit gerne bei uns! Freiraum Lobau bietet auch Elternberatungen an. Das Leben stellt uns und unsere Kinder vor viele Herausforderungen, nicht alle müssen oder können wir alleine meistern.

Autorin: Nina Petz

Buchtipp: Die Tyrannenlüge von Julia Dibbern

Tyrannenlüge Buch

Sie möchten mehr zu diesem Thema erfahren?

Dieses und andere Bücher zum Thema finden Sie in der Buchhandlung Buchhandlung Alexowsky

 Weitere Blogartikel, die Sie interessieren könnten:

Full-time job Mama

Freiraum-Lobau meets Gerald Hüther

Woran scheitern Grenzen?

Gleichaltigenorientierung- verlieren wir unsere Kinder an die Gleichaltrigen?