Was ist Kinderpsychotherapie?

Wenn Kinder plötzlich ihr Verhalten ändern, sich zurückziehen, öfter gereizt reagieren oder sie Angst haben in die Schule zu gehen, fühlen sich Eltern oft hilflos. In den Situationen, in denen der Leidensdruck der Kinder/Jugendlichen offensichtlich scheint, ist es ratsam professionelle Unterstützung hinzu zu ziehen und an eine Kinderpsychotherapie zu denken.

Wann ist Kinderpsychotherapie sinnvoll?

Kinder stehen immer wieder  neuen Herausforderungen und Entwicklungsschritten gegenüber, die sie beKinderpsychotherapiewältigen müssen. In den meisten Fällen gelingt dies gut.  Kritische Situationen, wie Trennungen, Verluste, Belastungen in der Schule u.v.m. gibt es bereits in vielen Kinderleben. Wenn sie nicht mehr verarbeitet werden können, führt dies zu psychischen Erkrankungen.

Kinder drücken ihre erlebten emotionalen Belastungen meist nicht eindeutig aus, es gibt eine Reihe von Verhaltensweisen, die einen Hinweis auf den Leidensdruck des Kindes geben können, wie:

  • Schlafstörungen
  • Einnässen
  • vermehrte Ängste
  • Rückzugsverhalten
  • auffälliges aggressives Verhalten
  • traumatische Erlebnisse
  • Schulverweigerung
  • Selbstverletzungen, u.v.m.

Halten diese Symptome länger an, nehmen Sie bitte Kontakt mit einer Psychotherapeutin auf.

Was passiert in einer Kinderpsychotherapie?

Allgemein hat die Kinderpsychotherapie das Ziel psychische Erkrankungen und Leidenszustände zu lindern bzw. zu heilen. Dies gelingt durch Veränderung und Entwicklung neuer Lösungswege.

In den ersten Einheiten steht der Beziehungsaufbau im Vordergrund. Die Beziehung und das Vertrauen bilden den Grundstein der Psychotherapie zwischen dem Kind/Jugendlichen und der Psychotherapeutin. Dadurch kann das Kind entsprechend seinen Möglichkeiten zeigen wie es ihm geht.

Kinder drücken ihre erlebten Erfahrungen vor allem im Spiel oder mittels kreativer Medien (malen, Tonarbeit, Sandspiel u.v.m.) aus. Die Psychotherapeutin hält den „roten Faden“ fest und leitet daraus ab, was das Kind ausdrücken möchte, wie es ihm geht u.s.w.

Gemeinsam werden Probleme gemeistert und neue Lösungswege erarbeitet.  Das Kind lernt, dass es selbst sein Erleben und den Umgang mit unangenehmen Situationen beeinflussen kann. Die Psychotherapeutin beachtet im Kontakt mit dem Kind immer den emotionalen und geistigen Entwicklungsstand. Gespräche mit den Eltern sind ebenso bedeutend für die Kinderpsychotherapie. Bei Kleinkindern werden die Eltern stärker mit einbezogen als bspw. bei Jugendlichen.

Ein Kind muss nicht perfekt sein, sondern glücklich!

Im Zuge der Elterngespräche wird auch der Verlauf besprochen und die mögliche Dauer der notwendigen therapeutischen Begleitung. Jedes Kind ist einzigartig und benötigt einen individuellen Behandlungsplan!

Autorin: Mag. Birgit Prislinger

Erfahren Sie mehr über Schulprobleme.

Buchtipp: Ängstliche Kinder unterstützen von Haim Omer und Eli Lebowitz

 

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Dieses und andere Bücher zum Thema finden Sie in der Buchhandlung Buchhandlung Alexowsky .

Ratschläge bei Schulproblemen!

Ratschläge bei SchulproblemenDiese Ratschläge betreffen die Fortsetzung des am 23.02. geposteten Thema: „Schulprobleme?! Hochbegabt? Lese- oder Rechtschreibstörung? Teilleistungsschwächen?“.

Der Schwerpunkt liegt in den Empfehlungen an die Eltern, die sich aus der klinisch-psychologischen Diagnostik ergeben haben.

Die Empfehlungen an die Eltern basieren auf den Ergebnissen der psychologischen Testverfahren, der Verhaltensbeobachtungen sowie der persönlichen Vorgeschichte des Kindes und der Eltern und den zusätzlich ausgefüllten Fragebögen der Eltern zu einem spezifischen Thema, die das Kind bzw. den Jugendlichen betreffen.

Therapien bei Schulproblemen

Im Prinzip teilen sich die möglichen Behandlungen in zwei große Teilbereiche. Der erste Bereich betrifft die Förderung bestimmter Alltagsfertigkeiten des Kindes, durch sogenannte „funktionelle Therapien“, die im Folgenden kurz dargestellt werden.

Ergotherapie

Ergotherapie bedeutet übersetzt „Arbeitstherapie“ und meint, dass die Ergotherapeutin das Kind in bestimmten schulischen Fertigkeiten trainiert und unterstützt um den Alltag besser zu meistern. Dazu gehört die Förderung der visuellen Wahrnehmung, die für das Erlernen des Schreibens notwendig ist. Manche Kinder haben Schwierigkeiten in der Dosierung der Kraft beim Schreiben, hier wird die die Feinmotorik beim Schreiben geschult. Einige Kinder haben ein regelrechtes Chaos in der Schultasche, finden die Aufgabenstellungen oft nicht, in diesem Falle unterstütz die Ergotherapeutin die Kinder in der Handlungsplanung.

Lesen Sie näheres unter: www.ergotherapie.at

Logopädie

Der Bereich der Logopädie umfasst ein breites Gebiet, beginnend mit der Förderung der Aussprache, der Grammatik sowie der Erweiterung des Wortschatzes. Bei Kindern, die die Laute nicht richtig wahrnehmen und verarbeiten können, kann auch eine Unterstützung seitens der LogopädIn erfolgen.

LogopädInnensuche auf: www.logopaedieaustria.at/logopaedische-therapie-hauptmenu

Physiotherapie

In der Beobachtung können Haltungsproblemen bei Kindern sichtbar werden, die möglicherweise mit Schmerzen verbunden sind. In diesem Falle und bei Kindern, die eine körperliche Einschränkung haben, wird auf die Physiotherapie verwiesen.

PhysiotherapeutInnen finden Sie auf: www.physioaustria.at/og/wien

Psychotherapeutische/Psychologische Behandlung

Kinderpsychotherapie ist ein Spezialgebiet, das eine besondere Qualifikation voraussetzt.

Lesen Sie dazu näheres unter:

www.psychotherapie.at/oebvp/arbeitsbereiche/saeuglings-kinder-und-jugendpsychotherapie

Die erste Hürde besteht natürlich darin Kontakt mit einer Kinderpsychotherapeutin aufzunehmen, es ist nicht leicht mit einer fremden Person über Schwierigkeiten, die das Familienleben betreffen, zu sprechen. Anzumerken ist, dass die (Kinder-)PsychotherapeutInnen einer strengen Verschwiegenheitspflicht unterliegen, dies bedeutet, dass absolut keine Informationen nach außen gelangen dürfen.

Im Erstgespräch lernen sich die Psychotherapeutin, die Eltern und das Kind kennen. Die Psychotherapeutin klärt in diesem Rahmen ab, ob eine behandlungsbedürftige Krankheit vorliegt, wie stark das Alltagsleben der Familie beeinträchtigt ist und welche Ressourcen innerhalb der Familie aktiviert werden können.

Ganz allgemein gilt, dass je jünger die Kinder sind umso mehr gewinnt die Elternarbeit an Bedeutung. Dies bedeutet, dass KinderpsychotherapeutInnen sowohl mit den Kindern arbeiten als auch regelmäßige Elterngespräche führen, um eine optimale Behandlung zu gewährleisten.

Wenn bei den Kindern eine erhöhte Angst im Vordergrund steht, in Zusammenhang mit bestimmten Schulfächern oder aber auch im Kontakt mit Mitschülern u.v.m., wird eine psychotherapeutische Behandlung und/oder Elternberatung empfohlen. Kinder können auch aufgrund der alltäglichen Belastungen in der Schule eine Depression entwickeln, die sich in gereiztem Verhalten, Rückzug, Schlafproblemen und/oder gedrückter Stimmung äußern. In diesen Fällen sind nicht nur die Gefühle der Kinder beeinträchtigt, sondern auch die Leistungsfähigkeit ist meist deutlich vermindert.

Kinder drücken ihre erlebten Belastungen oft auf

eine andere Weise als Erwachsene aus. Wichtig hierbei ist, dass sich die Eltern aufmerksam und offen den Erzählungen ihrer Kinder widmen sowie veränderte Verhaltensweisen, wie Rückzug, Gereiztheit, nicht ignorieren. Wenn sich die Situation nicht verbessert sollte eine professionelle Hilfe hinzugezogen werden.

Das Team Freiraum-Lobau ist spezialisiert auf Kinderpsychotherapie und Kinderpsychologie und steht Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung (http://www.freiraum-lobau.at/team).

Autorin: Mag. Birgit Prislinger

Buchtipp:

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Schulproleme?! Hochbegabt? Lese- oder Rechtschreibstörung? Teilleistungsschwächen?

Schulschwierigkeiten

Was kann die klinisch-psychologische Testung?

Schulprobleme können das Leben von Kindern/Jugendlichen und deren Familien sehr beeinträchtigen. Angefangen von Hänseleien gegenüber dem Kind in der Klasse, über Schwierigkeiten mit der Lehrerin bis hin zum erhöht erlebten Druck, finden sich alle erdenklich möglichen Schwierigkeiten. Schwierigkeiten, die das Seelenleben eines Kindes negativ beeinflussen. Die klinisch-psychologische Testung hilft Klarheit zu verschaffen um so einen optimalen Behandlungsplan, der für Eltern und Kind Erleichterung verschafft, zu entwickeln.

Ablauf einer klinisch-psychologischen Testung bei Kindern und Jugendlichen im Leistungsbereich

Erstgespräch

Zunächst werden sämtliche Informationen über das Kind zusammengesammelt. Dabei werden natürlich die Eltern stark einbezogen. Es wird gemeinsam herausgefunden, seit wann die Problematik besteht, wie die Säuglings- und Kleinkindzeit  verlaufen ist, welche prägenden Ereignisse vorgefallen sind, wie sich das Kind allgemein entwickelt hat, uvm. Besonders wichtig ist mir, auf jedes Kind speziell einzugehen und herauszufinden, wie das Kind die bestehende Problematik für sich erlebt und bewertet. Welche Werkzeuge stehen dem Kind zur Verfügung , mit belastenden und schwierigen Situationen umzugehen. Das Ziel des ersten Gespräches ist es, Ideen zu sammeln, welche Faktoren zu den Schwierigkeiten geführt haben könnten. 

Testung

Ich lege besonderen Wert darauf, dass die Auswahl der klinisch-psychologischen Testverfahren individuell auf die Problematik des Kindes abgestimmt ist. Die Testung soll die Annahmen des Erstgesprächs wissenschaftlich überprüfen oder widerlegen. Folgende Tests kommen bei Schulproblemen unter anderem zum Einsatz:

  • Entwicklungstests (Kindergarten, Vorschulalter)
  • Intelligenztests (Schulalter)
  • Leistungstests (Erhebung spezieller Fertigkeiten, wie bspw. Handlungsplanung)
  • Konzentrationstests

Bei der Durchführung der Testung beobachte ich die Herangehensweise des Kindes an Aufgabenstellungen sehr genau. Dabei finde ich zum Beispiel heraus, ob das Kind verunsichert ist, sich zu wenig zu traut, es leicht ablenkbar ist und wie hoch die sogenannte Frustrationstoleranz beim Kind ist.

Die Intelligenztestung kann bereits auf eine Über- oder Unterforderung hinweisen, beide Umstände sind belastend, in erster Linie für das Kind und in weiterer Folge auch für die Familie. Im Falle einer Unterforderung (Hochbegabung) weist das Kind/Jugendlicher einen weit überdurchschnittlichen Intelligenzwert (> 130) auf. Im Falle einer Überforderung, kann es einerseits sein, dass die allgemeine Leistungsfähigkeit des Kindes unter dem Altersdurchschnitt liegt und das Kind dadurch einem dauerhaften Stress in der Klasse ausgesetzt ist. Eine Überforderung kann auch entstehen, wenn das Kind gut durchschnittlich begabt ist, jedoch in einem oder mehr Teilbereichen eine Schwäche aufweist, wie bspw. eine „visuelle Teilleistungsschwäche“. Dies würde bedeuten, dass es dem Kind schwer fällt von der Tafel abzuschreiben bzw. Objekte zu erkennen und unterschiedlich wahrzunehmen.

Teilleistungsschwächen können mittels oben angeführtem Testmaterial in der Raum-Lage-Wahrnehmung, in der Graphomotorik, in der Visuomotorik, in der auditiven Wahrnehmung, im Lesen, Schreiben und Rechnen, u.v.m. diagnostisch erfasst werden.

Mehr über Behandlungsmöglichkeiten bei Schulproblemen gibt es am 23.03.2018!

Autorin:  Mag. Birgit Prislinger

Alle Jahre wieder… Weihnachtsstress- Burn-out Prävention für die Weihnachtszeit

Der Begriff „Burn-out“ taucht vor allem im beruflichen Kontext auf und steht unter anderem in Zusammenhang mit dem immer steigenden Druck am Arbeitsplatz, der den Menschen höchstes Engagement und Motivation abverlangt. Unser Körper ist jedoch nicht auf eine dermaßen chronische Überforderung programmiert, worauf Symptome wie Müdigkeit, Erschöpfung bis hin zu Depressionen, entstehen können. Gerade in der Weihnachtszeit erhöht sich der Stresspegel erheblich, neben dem sehr fordernden Alltagsgeschehen dazu.
In diesem Jahr ist die Adventszeit mit drei Wochen besonders kurz und die Möglichkeiten für Besorgungen von Geschenken, Besuchen von Weihnachtsfeiern und Schulaufführungen, Kekse backen u.v.m. sind besonders eingeschränkt.
Wie kann nun Erschöpfung und Müdigkeit, unter dem Weihnachtsbaum, am Heiligen Abend vermieden werden?

Wir haben folgende Ratschläge für Sie:

  • Planung: beim Aufeinandertreffen von mehreren Generationen am Heiligabend ist es von Vorteil festzulegen, wann die gemeinsame Zeit für die Bescherung stattfinden wird, in welcher Form (z.B. Rituale) und ab wann beispielsweise Jugendliche mit Gleichaltrigen feiern gehen können. Zur Planung gehört auch, im Vorfeld zu organisieren, wer die Verwandten abholt bzw. wieder Heim bringt.
  • Aufgabenverteilung: eine rechtzeitige Aufgabenverteilung verhindert einerseits die Überforderung der Person, die versucht die gesamte Verantwortung für das Fest zu übernehmen und andererseits können, durch Entlastung der betreffenden Person, mögliche Konflikte vermieden werden.
  • Erwartungen herunterschrauben: Perfektionismus, sei es am Arbeitsplatz oder eben in der Weihnachtszeit, sorgt für zusätzlichen Stress. Versuchen Sie weniger streng mit sich selbst zu sein,- für den eigentlichen Gedanken von Weihnachten, nämlich Freude zu teilen und gemeinsame Zeit zu verbringen, ist es nicht notwendig die Wohnung perfekt zu putzen oder ein dreigängiges Menü zu zaubern.
  • Bewusste Pausen: der Körper benötigt Erholungsphasen, die können von einer kurzen Atemmeditation (bewusst tief Ein- und Ausatmen) über einen Sparziergang bis hin zu Entspannungsübungen, wie bspw. progressiver Muskelentspannung, reichen. Wichtig dabei ist, dass die Aufmerksamkeit auf das Körpererleben gerichtet wird und digitale Medien bewusst auf die Seite oder abgedreht werden.
  • Geschenkefrei für Erwachsene: prinzipiell ist es die Frage, ob es wirklich notwendig ist allen Erwachsenen Geschenke zu überreichen. Sich etwas Passendes für jeden im Familien- und Verwandtenkreis zu überlegen und die Geschenke zu besorgen benötigt viel Zeit und Geld. Ein geschenkefreies Jahr oder als Alternative „Engerl – Bengerl“ kann im Kreise der Erwachsenen besprochen werden.
  • Wunschzettel: wenn Sie sich doch entscheiden alle Erwachsenen im Verwandtenkreis zu beschenken ist ein Wunschzettel hilfreich, denn das Überlegen von geeigneten, finanziell leistbaren Geschenken ist für die meisten eine wahre Herausforderung.
  • Online-Geschenke-Bestellung: wenn die Wünsche konkret sind, kann durch Online-Bestellungen ebenso Stress reduziert werden, jedoch ist der Bestellweg mit zu bedenken. Das heißt, rechtzeitig bestellen!

Wir wünschen Ihnen eine merkbar stressreduzierte Weihnachtszeit!
Ihr Freiraum-Lobau Team
Nächste Woche beschäftigen wir uns mit dem Thema: „Weihnachtliche Rituale“

Artikel geschrieben von: Mag. Birgit Prislinger

Geschenke, Geschenke! Kinder im Geschenke-Wahn! Wie vorbeugen?

Sie haben einen ruhigen Moment für sich und nehmen bei den ziemlich winterlichen Temperaturen einen wohlig warmen Tee zu sich und beschließen die Wunschliste ihres Sohnes ans Christkind, der bereits in die erste Volksschule geht, durchzugehen. An die zwanzig Wünsche sind darauf verzeichnet, beim Durchlesen denken Sie an ihre Tochter, die noch in den Kindergarten geht, die gleichermaßen beim Einkaufen unzählige Wünsche voller Freude und Hoffnung geäußert hat.

Grundsätzlich gilt, dass darauf zu achten ist, dass die Geschenke dem Alter entsprechend sind.

Jüngere Kinder können eine Überfülle von Geschenken prinzipiell nicht verarbeiten und sind oftmals unter dem Weihnachtsbaum überfordert, meist verbringen die Kleinen dann beispielsweise viel Zeit mit dem bunten Geschenkspapier.

Bei älteren Kindern, ist es eine Hilfe, den Herzenswunsch auf der Liste in Erfahrung zu bringen und diesen zu erfüllen. Gespräche mit dem Kind selbst oder Beobachtungen, wie das Kind über bestimmte Wünsche erzählt, können hier zum Ziel führen.

Einen beträchtlichen Anteil von Geschenken erhalten Kinder von ihren Verwandten und Bekannten. Wertvoll ist es hier sich mit dem Verwandtenkreis hinsichtlich der Geschenke abzustimmen und auch bei Bedarf, Grenzen zu setzen, finanziell oder in Bezug auf die Art des Spiels (z.B. Spielwaffen).

Um Enttäuschungen zu vermeiden, ist es sinnvoll dem Kind früh mitzuteilen, wenn ein Wunsch nicht erfüllt werden kann.

Zu guter Letzt eine Bitte, das Schenken soll von Herzen kommen und auf keinen Fall an „brav sein“ geknüpft sein.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen schönen ersten Advent! Und freuen uns, wenn Sie uns nächste Woche wieder besuchen, mit dem Thema

„Freitag 8.12. Alle Jahre wieder… Weihnachtsstress- Burn-out Prävention für die Weihnachtszeit“

Ihr Freiraum Lobau-Team

Autorin dieses Beitrags ist Mag. Birgit Prislinger