Selbstbewusstsein-Selbstbehauptung-Selbstverteidigung

ICh bin starkSelbstverteidigung für Mädchen und Frauen

Machen Sie mit bei dem Seminar für Mütter und Töchter!!!

Eine selbstbewusste Ausstrahlung und die richtige Körpersprache sind der erste Schritt um sich vor Belästigungen und Übergriffen zu schützen.
Selbstbewusstsein und Selbstbehauptungstraining sind deshalb ebenso wichtige Teile in den Kursen, wie die konkreten Selbstverteidigungstechniken.

Wo sind meine Grenzen?

Das Bewusstsein zum eigenen Körper, sowie den eigenen Bedürfnissen wird gestärkt und an der Wahrnehmung von Grenzüberschreitungen gearbeitet.
Auf der psychischen Ebene – der Selbst-Behauptung üben wir den Einsatz von Körperhaltung und Körpersprache. Wir probieren das Raum einnehmen aus und üben das bewusste Setzen von Grenzen.
Auf der physischen Ebene der Selbstverteidigung erarbeiten wir die Schutzhaltung und lernen einfache Ausweich-, Abwehr- und Befreiungstechniken.
Drehungen, die Selbstverteidigungsmethode nach der ich arbeite wurde von Frauen speziell für Frauen und Mädchen entwickelt und wird ausschließlich von Trainerinnen an diese weitergegeben.
Die Techniken bauen auf den Stärken und den vorhandenen Potentialen des weiblichen Körpers auf. Sportlichkeit ist nicht erforderlich – jede Frau ist in der Lage die Methode zu erlernen.

Autorin: Dsa Barbara Bettesch

nächster Kurs:

Selbstverteidigungsseminar für Mütter und Töchter im Alter von 10-14 Jahren.
Trainerinnen: Dsa Barbara Bettesch und Dsa Anita Jahrmann
Termin: 22.6. 16.-19.30 Uhr und 23.6. 9.00-12.00 und 14.00-17.30 Uhr
Kleiner Stadtsaal in Groß-Enzersdorf, Rathausstrasse 5
Seminarbeitrag 75€ pro Teilnehmerin mit Tochter
gefördert durch die Initiative „tut gut“

Anmeldungen unter psychotherapie@bettesch.at oder 0664 496 91 69

Selbstsicheres NEIN-Sagen

Nein-Sagen
Nein

Kinder in ihrer Kompetenz des Nein Sagens zu stärken hat wichtige Auswirkungen auf die Selbstsicherheit.
Komm, gib deiner Oma ein Bussi, oder hast` mich nicht lieb? Gewaltprävention beginnt jetzt!
Muss mein Kind die Oma küssen, obwohl es nicht will? Weil die ja sonst beleidigt sein könnte? Oder den Onkel Stefan umarmen, weil immerhin hat er ja auch ein schönes Geschenk mitgebracht?

Und wie geht’s mir als Elternteil, wenn mir mein Kind den Gutenachtkuss verweigert „weil ICH jetzt einfach nicht mag!!“
Wir wollen selbstverständlich unsere Kinder vor Übergriffen, Missbrauch und Gewalt schützen. Und dieser Schutz kann genau hier beginnen. Indem wir unsere Kinder unterstützen selbstbewusst zu sein und selbstsicher Nein zu sagen, wenn ihre (körperlichen) Grenzen überschritten werden.
Das gilt gerade auch da, wo es vielleicht schwieriger ist- zu jemandem Nein zu sagen, den man mag. Und die Wahrscheinlichkeit ist leider um ein Vielfaches höher, dass ein Übergriff durch jemanden stattfindet, den das Kind kennt und der ihm möglicherweise auch nahe steht.

Hier gilt es dem Kind zu vermitteln, dass es ok ist auch zur Mama oder zum Onkel Nein zu sagen, wenn es jetzt gerade keine Umarmung oder kein Bussi will. Für uns selbst bedeutet es das Nein auszuhalten und dem Kind damit zu signalisieren, dass es an unserer Zuwendung nichts ändert, wir das Kind ernst nehmen und sein Nein akzeptieren. Gegebenenfalls bedeutet dies auch für uns als Elternteil dem betreffenden Erwachsenen unseren Standpunkt zu erklären und das Kind dadurch zu unterstützen.

Natürlich gibt es auch im körperlichen Bereich Dinge, die passieren müssen- die Zähne müssen geputzt werden und auch aufs Waschen können wir nicht verzichten, nur weil der Sprössling nicht will. Immer wieder kann das eine Gratwanderung sein, aber ein achtsamer Umgang mit der körperlichen Integrität unserer Kinder ist auch hier gefragt.
Ihnen zu lernen die eigenen Grenzen zu (er)kennen und diese dem Gegenüber auf selbstsichere, klare Art zu vermitteln ist der erste Weg unsere Kinder vor Übergriffen zu schützen. Und auch ein freundliches „Hallo“ und eine ausgestreckte Hand zeigen der Oma, dass das Kind sie lieb hat. Das Zentrum für österreichische Gewaltprävention setzt theaterpädagogisch genau da an. In dem Stück „die große Nein Tonne“ werden kinder spielerisch gestärkt Nein zu sagen.

Autorin: DSA Barbara Bettesch